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Thomas Administrator
Anmeldungsdatum: 13.02.2005 Beiträge: 208
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Verfasst am: 13. Jan 2006 16:50 Titel: |
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Hi Kryptonit,
bei manchen Verschlüsselungen ist die sog. Brute-Force Methode, also das stupide Ausprobieren aller möglichen Schlüssel die einzige Möglichkeit der Entschlüsselung (sie funktioniert auch immer).
Das große Problem hierbei für den Entschlüssler ist aber die Anzahl der Schlüsselmöglichkeiten! Während 2 Möglichkeiten relativ schnell auszuprobieren zu gehen, sieht es bei 2^256 schon anders aus - hier würde die Entschlüsselung Jahre dauern, ist also quasi sicher.
Gruß,
Thomas |
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Kryptonit Gast
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Verfasst am: 13. Jan 2006 19:55 Titel: |
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also, so wie ich das jetzt verstehe, hängt die Länge des Schlüssels von den Möglichkeiten ab. Man nimmt die Anzahl der Möglichkeiten, hängt ein "Bit" hintendran und fertig ist die Schlüssellänge, stimmt das?
Und kannst du mal ein Beispiel für einen Schlüssel mit 2 Möglichkeiten und mit 3 Möglichkeiten zeigen?
p.s. Danke für die Antwort  |
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Gast1 Gast
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Verfasst am: 13. Jan 2006 23:59 Titel: |
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Puh, nein es ist genau andersherum. Die Anzahl der Möglichkeiten hängt von der Schlüssellänge ab.
Nochmal andersrum. Der Schlüssel ist im Prinzip ein Passwort. Stell dir von du nimmst
ein Passwort was aus 5 Ascii-Zeichen besteht, also aus 5 Byte. Die Schlüssellänge in
Bit ist 5*8 = 40. Soviel zur korrekten Bezeichnung. Ietzt nimm den 2 Bit Schlüssel, als einen Schlüssel der aus 2 Bit besteht ^^ Wiebiel mögliche Passwörter kann man daraus machen? 00, 01, 10, 11 also mager 4 Möglichkeiten. Das heisst jemand der
das Passwort knacken will braucht maximal 4 Versuche. Der Schlüssel ist also unsicher. Andersrum heisst das: je länger der Schlüssel, desto größer die Sicherheit
Damit müsstest du deine beiden Fragen beantworten können:
Was sagt die Länge des Schlüssels über den Schlüssel aus.
Was meint man überhaupt mit der Länge des Schlüssels? |
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Kryptonit Gast
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Verfasst am: 14. Jan 2006 18:12 Titel: |
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| Zitat: | | Der Schlüssel ist im Prinzip ein Passwort. |
???
Ich dachte, der Schlüssel ist eine Anweisung, auf welche Art und Weise die Zeichen verändert werden?
Ist das im Digitalen anders??? |
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Gast1 Gast
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Verfasst am: 15. Jan 2006 17:03 Titel: |
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Ich hab nicht um sonst "im Prinzip" geschrieben. Wenn mans genau macht hast du natürlich recht. Obwohl ..
| Zitat: | | Ich dachte, der Schlüssel ist eine Anweisung, auf welche Art und Weise die Zeichen verändert werden? |
.. etwas schwammig ausgedrückt ist. Der Schlüssel selbst ist keine Anweisung und
der Schlüssel bestimmt auch nicht wirklich die Art und Weise wie die Zeichen ver-
ändert werden, das tut nämlich das Verschlüsselungsverfahren was du verwenden möchtest. Z.B Cäsar-Chiffre, RSA usw. Der Schlüssel selbst ist eine Art Parameter für
das jeweilige Verfahren. Der muss natürlich geheim bleiben (obwohl man hier noch
etwas genauer zw. symmetrischen und asymetrischen Verfahren unterscheiden müsste). Was man aber immer tun kann um ein Verfahren zu knacken ist alle
möglichen Schlüssel auszuprobieren. Damit das Verfahren also sicher wird
muss der Schlüssel (abhängig vom Verfahren) möglichst lang gewählt werden.
Um wirklich dahinterzukommen empfehle ich dir ein paar dieser Verfahren anzuschauen. |
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