Geschrieben von TheLastOfUs am 21.11.2015 um 21:19:
Hamming-Abstand im Hexadezimalsystem (Golay Code)
Meine Frage:
Hallihallo!
Ich bin frisch gebackener Informatikstudent und weiß ehrlich gesagt nichts so richtig mit folgender Frage anzufangen:
Golay(24,12,8)-Code:
Wenn die Anzahl der Codewörter nicht zu groß ist, kann man fehlerkorrigierende
Codes auch ohne elegante Mathematik einfach durch Ausprobieren aufbauen.
Ein Kandidat ist der Golay(24,12,8)-Binärcode, der aus insgesamt
![[latex]2^{12} = 4096[/latex]](http://www.matheboard.de/latex2png/latex2png.php?2^{12} = 4096)
Codewörtern
der Länge n = 24 Bit mit minimaler Hamming-Distanz d = 8 besteht.
Ein triviales Verfahren zur Konstruktion besteht darin, einfach alle Bitmuster der gegebenen
Wortlänge (hier n = 24 Bit) als Kandidaten für Codewörter auszuprobieren, zum Beispiel
in der Reihenfolge der Dualzahlen (also 0x000000, 0x000001, 0x000002, . . . 0xFFFFFF). Ein
Kandidat wird als neues Codewort akzeptiert, wenn es mindestens die geforderte Hammingdistanz
(hier d = 8) zu allen bisher gefundenen Codewörtern aufweist.
(b) Verwenden Sie das oben angegebene Verfahren um ausgehend vom ersten Codewort
a0 =0x000000 die nächsten drei Codewörter des Golay(24,12,8)-Codes zu berechnen.
Meine Ideen:
So, nun weiß ich nicht so recht, wann im Hexadezimalsystem etwas als Hamming-Abstand betrachtet wird. Ist es von 0x000000 zu 0x000008 bereits ein Hamming-Abstand von 8 oder wäre es ganz anders, als ich es mir denke?
Wäre sehr, sehr dankbar für jegliche Hilfe!
Geschrieben von TheLastOfUs am 21.11.2015 um 21:29:
Ich glaube, ich habe meine Frage bereits selbst geklärt. Kann es sein, dass ich das Ganze erst in Dualzahlen berechnen muss, um es dann in Hexadezimalzahlen umzuwandeln?

Dann macht das hier nämlich auch alles plötzlich Sinn! ;D